Allgemein,  Hünfeld

Gemeinsam für die Biene der Zukunft

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Projekt Varroaresistenz 2033

Die Varroamilbe ist seit Jahrzehnten die größte Herausforderung für uns Imkerinnen und Imker. Doch statt die Milbe dauerhaft mit Medikamenten und Säuren zu bekämpfen, gehen wir einen neuen, nachhaltigen Weg: Unser Ziel ist eine flächendeckend varroaresistente Bienenpopulation in Europa bis zum Jahr 2033.

Was vor wenigen Jahren noch wie ein ferner Traum schien, ist heute wissenschaftlich und praktisch bewiesen: Die varroaresistente Biene ist längst Realität. Jetzt geht es darum, diese Genetik in die Fläche zu bringen.

Die 3 Säulen unseres Erfolgs:
Das Projekt „Varroa 2033“ ist keine Einzelleistung, sondern ein starkes Netzwerk aus großen Imkerverbänden (wie D.I.B., DBIB, GdeB, AGT), Züchtern und der Wissenschaft. Gemeinsam stützen wir uns auf 3 wesentliche Bereiche:

1. Resistenzzucht: Gezielte Selektion auf wehrhafte Merkmale wie VSH (Varroa Sensitive Hygiene – das Erkennen und Ausräumen befallener Brut) und SMR (Suppressing Mite Reproduction – die Unterdrückung der Milbenvermehrung).
2. Basiszucht: Einbindung aller Imkerbetriebe vor Ort, um die resilienten Eigenschaften flächendeckend in die Breite zu tragen.
3. Biotechnische Maßnahmen: Einsatz moderner, medikamentenfreier Betriebsweisen zur Unterstützung der Bienengesundheit.

Unsere Vision: Eine Imkerei, die ohne chemische Varroazide auskommt. Für gesündere Völker, vitale Bienen und eine entspanntere Imker-Praxis.

 

In Hessen nehmen wir diese Herausforderung an und auch der OV Hünfeld beteiligt sich an der Umsetzung von Konzepten für eine resistente Imkerei in unserer Region.

In diesem Zusammenhang fand am 23. Mai ein Treffen der Imker am Lehrbienenstand in Hünfeld statt, die sich an der Initiative „Varroa 2033“ beteiligen.

Im Mittelpunkt stand dabei, die bereits im letzten Jahr für die Versuchsreihe ausgewählten Völker zu betrachten und die aktuelle Varroa-Belastung zu begutachten.